Mit „3Franken Rallye“ treffen drei unterschiedliche Rallye-Welten aufeinander: der 1. NAC mit der ADAC Süd-Historic, Metz Rallye Classic mit dem AC Stein und der Altmühltal Classic Sprint. Jeder bringt seine eigene Handschrift, seine Erfahrung und seine Art der Zeitnahme mit – genau daraus entsteht der Reiz.
3 × 1/3 Tag bedeutet dabei wirklich drei unterschiedliche Charaktere: ein einsteigerfreundlicher Auftakt, ein deutlich anspruchsvollerer Mittelteil und zum Schluss wieder einfachere Aufgaben an außergewöhnlichen Locations. Kein dreimal gleiches Programm, sondern drei Rallye-Ideen an einem Tag.
„3 Franken Rallye“ richtet sich ausdrücklich auch an Fahrer und Beifahrer, die sich bisher noch nicht an eine Rallye herangetraut haben. Gleichzeitig soll der Tag für erfahrene Teams ein besonderer Saisonabschluss sein.
Alle Baujahre sind willkommen. Vom Klassiker über Youngtimer bis zum modernen Sportwagen und aktuellen Fahrzeug.
Für Rookies kann „3 Franken Rallye“ der Einstieg in die Rallye-Welt und gleichzeitig die Vorbereitung auf die nächste Saison sein. Erfahrene Teilnehmer bekommen einen abwechslungsreichen Tag, drei unterschiedliche Konzepte und die Möglichkeit, sich untereinander und mit Neueinsteigern auszutauschen.
Startgeld: 189 € brutto pro Fahrzeug / Team
3 × 1/3 TAG
1/3 – 1. NAC × ADAC SÜD-HISTORIC – DER AUFTAKT
Der Tag beginnt im Ofenwerk Nürnberg – passend zur automobilen Atmosphäre und bewusst mit Zeit zum Ankommen, Kennenlernen und Vorbereiten.
Bevor es auf die Strecke geht, gibt es einen kurzen Profi-Talk speziell für die Rookies. Erfahrene Rallyefahrer erklären ihre Technik, geben praktische Tipps zu Gleichmäßigkeit, Timing, Navigation und Roadbook und zeigen, worauf es unterwegs wirklich ankommt.
Danach übernimmt der 1. NAC mit der Handschrift der ADAC Süd-Historic. Vom Ofenwerk geht es hinaus in Richtung Fränkische Schweiz: kurvige Straßen, fränkische Landschaft und klassische Gleichmäßigkeitsaufgaben bilden den Einstieg in den Tag.
Zum NAC-Drittel gehören außerdem zwei Wertungsprüfungen mit Lichtschranken. Sie sind bewusst so angelegt, dass Rookies schnell ein Gefühl für Sollzeit und Timing bekommen, ohne dass es für erfahrene Teams langweilig wird.
Der Auftakt soll Hemmschwellen abbauen: erst erklären, dann fahren, ausprobieren und Rhythmus finden. Genau diese Mischung aus Einstieg und echtem Rallye-Charakter macht das erste Drittel aus.
2/3 – METZ RALLYE CLASSIC × AC STEIN – PRÄZISION & TIMING
Nach dem Einstieg zieht Metz das Niveau spürbar an. Jetzt wird aus dem Kennenlernen ein konzentrierter Rallye-Abschnitt.
Westlich von Nürnberg warten typische Metz-Prüfungen mit dem Regularity-Charakter, für den Metz Rallye Classic steht. Sauberes Fahren, exaktes Timing und das präzise Zusammenspiel von Fahrer und Beifahrer sind hier entscheidend.
Die Prüfungen bleiben auch für Rookies machbar, sind aber bewusst anstrengender als der Auftakt beim NAC. Die Aufgaben werden dichter, die Konzentration höher und Fehler wirken sich schneller aus. Wer morgens die Grundlagen aufgenommen hat, kann sie hier direkt unter anspruchsvolleren Bedingungen anwenden.
Es geht nicht um Höchstgeschwindigkeit, sondern um Gleichmäßigkeit und möglichst exakte Zeiten. Gemessen wird mit Lichtschranken; die technische Präzision und die Gesamtauswertung gehören zur typischen Metz-Handschrift.
Für erfahrene Teams ist das der sportlich forderndste Teil des Tages. Für Rookies ist es die nächste Stufe – anspruchsvoll, aber lösbar.
Metz macht aus dem zweiten Drittel den konzentrierten Mittelteil von „3 Franken Rallye“ : mehr Druck, mehr Präzision, mehr Teamarbeit.
3/3 – ALTMÜHLTAL CLASSIC SPRINT – LOCATIONS & NORISRING
Zum Abschluss übernimmt der Classic Sprint. Nach den anspruchsvolleren Metz-Prüfungen wird es bewusst wieder etwas einfacher – dafür ändert sich die Kulisse komplett.
Vom Altmühltal Classic Sprint kommt die Idee, nicht nur eine Strecke abzufahren, sondern Orte zum Teil der Rallye zu machen, an denen man normalerweise nicht fährt. Bei „3 im Weggla“ liegt der Fokus deshalb weniger auf einer langen landschaftlichen Etappe und stärker auf außergewöhnlichen Locations.
Die Wertungsprüfungen führen in eine industriell geprägte Umgebung: Container, Asphalt und Industriekulisse statt klassischer Landstraße. Die Zeitnahme erfolgt typisch Classic Sprint über Druckschläuche statt Lichtschranken. Die Aufgaben sind überschaubarer und wieder rookie-freundlicher, verlangen aber weiterhin Gefühl fürs Auto, Timing und ein gutes Zusammenspiel im Team.
Der Schlusspunkt ist bewusst groß gewählt: Das Ziel liegt an der Steintribüne am Norisring – direkt an der traditionsreichen DTM-Strecke und einem der markantesten Motorsportorte Nürnbergs.
Damit endet „3 Franken Rallye“ nach drei völlig unterschiedlichen Dritteln dort, wo Motorsportgeschichte zu Hause ist: am Norisring. Landschaft und Einstieg beim NAC, Präzision bei Metz, außergewöhnliche Locations beim Classic Sprint – genau dieser Wechsel ist die Idee des Tages.