Sahara-Flip inklusive

  • Posted on: 8 July 2015
  • By: InJuRo

Sonntag morgen, die sengende Hitze des Vorabend ist noch spürbar. Dennoch machen sie drei Fahrer auf in den Norden Bayerns, nach Unterfranken. Genauer gesagt nach Sulzthal, einem verschlafenen Nest bei Wasserlosen. Hier findet der 8. Bergslalom des MSC Zellingen statt. Ein Event das seinen ganz eigenen Charm hat. Steigung wie an den Bergrennen nur eben mit Hütcchen, Toren und Gassen. Auf diesen Termin fibert jeder hin. So zeigten am Ende 129 Fahrer in ihren heißen Kisten wer nun der Schnellste war.

Robert Beck, genannt mit dem Corsa in der Gruppe F8 war schon am Start als Franco und Sebastian ins Fahrerlager fuhren. Aber Glück wünschen brauchte man wohl nicht. Er startete mit 13 weiteren Rennfahrern und belegte einen ganz tollen Platz genau in der Mitte. Am Ende eben der Platz 7 für Robert Beck. Das gab wieder wichtige Punkte in den Meisterschaften.

Franco Circelli und Sebastian Müller hatten auch nicht mehr zu viel Zeit. Nach Anmeldung und technischer Abnahme blieb nur Zeit für ein kurzes Verweilen in der Sportgaststätte am Fahrerlager. Auch Robert kam völlig durchnäßt hinzu. Wir schrieben schließlich knappe 40°C auf den Thermometern.

F11, H12, H13 und H14 gingen im Zeitplan nur etwas hinterher hinkend kurz nach 13 Uhr an den Start. Geführt an den Start und über die Rennstrecke kam es dann in der sengenden Hitze zur Startaufstellung. Für Franco wohl eher ein Fahrerlebnis und eine Erfahrung in der dann doch nur mit 5 Fahrzeugen besetzten Klasse. Aber für Sebastian Müller mußte alles laufen.....auch in großer Hitze. Nur durch vermutlich einen Konzentrationsfehler rutschte er mit nur 0,6 Sekunden auf Rang 3.

Es war schon sehr Spektakulär. Dir Hitze trug ihr übriges bei. Mit nassen Lappen, gekühlt auf der Rückführungsstrecke, versuchte sich der eine oder andere abzukühlen um die Konzentration aufrecht zu erhalten. Schließlich hat man nach einem Lauf so gefühlte 70-80°C im Auto. Da tut jede Erfischung gut. Zusammengefasst war es sicher für alle Fahrer des 1. NAC eine Herausforderung. Ob nun mitten drin, Podiumsplatz oder einfach nur mitgefahren. Diese Leistung unter solchen Bedingungen sind einfach Anerkennenswert.