Petrus und der 1.NAC.....

  • Posted on: 3 May 2016
  • By: InJuRo

....da war man sich wohl sehr einig, was den angesagten Regen anging.

Eigentlich sollte sich im Laufe des Tages das Wetter immer wieder von seiner Regenseite zeigen. So sahen es die Meteorologen für die Noris. Petrus aber ließ die Regenpforten am Rennsonntag dann doch lieber zu und sah sich das Spektakel wohl selbst an.

So wurde am Samstag schon von vielen Funktionären schwer geschuftet und das Gröbste vorbereitet und aufgebaut. Den letzten Schliff bekam man am Sonntag dann noch hin. So konnte Rudi Huttner den 48. Renn Slalom um den „Preis der Stadt Nürnberg“ eröffnen.

Um 9 Uhr, pünktlich wie die Maurer, schossen die ersten Rennwagen über die Piste auf der Start- und Zielgeraden des Norisrings. Noch spärlich besucht und etwas frisch wurde um jede Sekunde gekämpft. Die Klassen der Gruppe G schenkten sich nichts. Auch unser Clubkamerad Alexander Kommoss spielte in einer der Klassen mit. Leider in seiner Leistungsklasse etwas alleine wurde er in die nächste hochgestuft. Aber der Sportgeist siegt am Ende. Für ihn war es der Einstieg in die diesjährige Motorsportsaison.

Anders bei Robert Beck. Der ist in seinem verbesserten Corsa A in der anschließenden Klasse F8 unterwegs gewesen. Er hatte schon zwei Einsätze und konnte am Renntag wieder unter Beweis stellen, dass immer mit ihm zu rechnen ist. So platzierte er sich in der Mitte der 18 gestarteten Fahrzeuge.

Aber auch der Motorsport braucht eine Pause. So kamen in der Mittagszeit auch wieder die Renntaxis zum Einsatz. Phillip Rank auf einem Subaru Impreza, Peter Rösch auf einem 3er BMW E21 und Maximilian Müller im Audi 50. Die Fahrten wurden wieder gerne genutzt, um auch als Zuschauer Rennfeeling zu erhaschen. Schließlich wird der Parcours fast im Renntempo absolviert. Und das Wetter hielt immer noch aus, kein Regen zu sehen. Was auch nun die Ränge auf der Tribüne füllte.

Nach der Mittagspause ging es pünktlich weiter. So kamen dann die Fahrzeuge zum Einsatz, deren Zulassungstauglichkeit nicht mehr für den öffentlichen Straßenverkehr möglich ist. In der Gruppe H war auch das größte Starterfeld unterwegs. Die H12 mit 13 Fahrzeugen eröffnete diese Gruppe. Hier waren die Clubkameraden Klaus Streiberger, Christian Link und Sebastian Müller am Start. Während sich immer mehr Besucher weiter auf den Plätzen verteilten, brannte auf dem Ring der Asphalt. Trocken war es, kühle Luft für die Motoren gab es, Adrenalin konnte man spüren. Die Fahrt wurde immer schneller, die Zeiten immer kürzer.

Kamerad Klaus Streiberger fand sich gleich auf Platz 3 wieder. Sebastian Müller, auf einem noch zugelassenem Audi 50 auf Platz 10 und Christian Link leider auf dem letzten Rang. Christian steuerte im zweiten Wertungslauf falsch und kam somit nicht in die Wertung.

Nun befuhren die H13 bis H15 noch den Kurs und die Zeiten wurden immer wieder getoppt. Da werden die Würfel einfach noch mal neu ins Spiel gebracht. Bestzeiten überschlugen sich. Bis dann der Westfield-Fahrer Reusch in der Freestyle Klasse (FS) mit einer 47er Zeit dem Ganzen noch die Krone aufsetzte.

Den Abschluß des Tages bildete anschließend das Rennen der Top Ten. Die zehn besten Fahrer traten noch einmal an um den Tagesschnellsten zu ermitteln.

Gegen 16:30 Uhr wurde es dann still. Der 48. Lauf um den „Preis der Stadt Nürnberg“ war entschieden. Tagessieger und Sieger der Top Ten war Gerd Reusch aus Erlangen, der den Pokal des Oberbügermeisters der Stadt Nürnberg Dr. Ulrich Maly mit nach Hause nehmen durfte.

Es war ein toller Tag. Kein Regen, keine Unfälle, keine Beanstandungen an den Rennwagen aber auch nicht an der Veranstaltung. So war es ein großer Erfolg für den 1. Nürnberger Automobil Club 1919 e.V. im ADAC.

Dank der weit über 140 Fahrerinnen und Fahrer wird unser Slalom neben der DTM auf dem Norisring ein Garant für exzellenten Motorsport in Nürnberg sein.