Das Trauma von Schlüsselfeld – 2. Akt AC Schweinfurt

  • Posted on: 16 May 2015
  • By: InJuRo

Donnerstag 14.Mai – Christi Himmelfahrt oder auch Vadderdooch. Wie schon gewohnt lud der AC Schweinfurt zu seinem sehr schnellen und schönen Rennslalom ins ADAC Fahrsicherheitszentrum nach Schlüsselfeld. Die drei Frühaufsteher Robert Beck mit seiner Frau und Alexander Kommoss trafen sich in Fürth, um dann gemeinsam die Anfahrt anzutreten, Sebastian Müller und Sohn Maximilian folgten etwas später, da Ihre Klasse ja erst später startet.

Bei herrlichem Sonnenschein und nicht wie letztes Jahr im Regen, erfolgte die Papier und Fahrzeugabnahme sowie alles Folgende.

In der heiß umkämpften G4, die dieses Mal durch die Klasse G5 verstärkt wurde fuhr sich Alexander Kommoss bis auf einer Wimperschlag an Klassenprimus Laura Scherzer ran, doch aufgrund der elektronischen Helferlein und etwas Übereifer im zweiten Wertungslauf hat es wieder nicht ganz gereicht.

Stark motiviert durch die guten Ergebnisse in Stein und Marktredwitz ging nun Robert Beck in der Klasse F8, einer der Stärksten Startgruppe, an den Start. nach einen vielversprechendem Trainingslauf war Robert Beck im 1. Wertungslauf eigentlich nicht zu bremsen, doch dann machte sich ein lautes Knackgeräusch beim Starten bemerkbar, welches dann auch im ersten Umlauf zum totalausfall führte. Robert Beck und Schlüsselfeld werden in 2015 wohl keine Freunde mehr. Der Renner wurde dann direkt verladen und diagnostiziert, wo der Schaden liegt. Diagnose: Hydrostößel und Ventil gebrochen.

Maximilian Müller, auf einem guten Weg mit viel Potenzial, startete wieder in der F10 mit 10 Startern und erreichte einen 9 Platz mit einem kleinen Pylonen Fehler auf seinem  VW Scirocco GT2. An dem demnächst ein kleines Update kommen soll, wie Gerüchte sagen. Wir sind gespannt.

Vater Sebastian Müller war diesmal nicht zu Bremsen. Motiviert durch den guten Lauf seines Sohnes fuhr er zwei fehlerfreie und richtig schnelle Läufe und erreichte den 2 Platz von 8 in der H12 und verwies die Konkurrenz auf die hinteren Ränge. Einzig Helmut Sonntag auf seinem Opel Ascona B nahm im noch ein bisschen ab und konnte die Klasse gewinnen.

Mit diesen tollen Ergebnissen geht es nun kommenden Sonntag zu unserem Heimrennen an der Steintribühne, dem Highlight der Saison. Bei dem sicherlich jeder Fahrer des 1.NAC extramotiviert ist.

Bilder

Text: Alexander Kommoss

Bilder: Sebastian Müller/Alexander Kommoss