Am Lenkrad kurbeln am Slalom in Höchstadt/Aisch

  • Posted on: 15 June 2015
  • By: InJuRo

Vier Lenker des 1. Nürnberger Automobil Clubs machten sich auf den Weg in den  Aischgrund nach Höchstadt, um dort wie wild am Lenkrad zu kurbeln.

Der Höchstadter Slalom ist wohl einer der wenigen Slaloms in Nordbayern, bei dem so oft das Lenkrad bewegt wird wie kaum auf einer anderen Strecke. Auf einem bewaldeten Parkplatz im Aischgrund wurden die Hütchen gestellt, um uns jedes Geschick abzuverlangen. Knackig und für die kleinen Fahrzeuge ein El Dorado der Geschicklichkeit. Wobei es schon in der Gruppe G ein Fahrzeug nicht so ganz schaffte, den Parcours zu meistern und dabei einen Baum touchierte. Leider mit anschließendem Totalausfall.

In der Gruppe F wurde nun Robert Beck auf seinem neu motorisierten Opel Corsa A gefordert. Kaum ein neues „Herz“ implantiert, lief es bei unserm Robert auch gleich richtig gut. Unter 14 startenden Fahrern bewies er, dass Geduld und Ausdauer wohl auch belohnt wird. So kam er nun endlich in die einstelligen  Platzierungen auf Rang 8 ins Ziel. Fehlerfrei wohlgemerkt! Glückwunsch zu diesem tollen und persönlich besten Erfolg in dieser Saison.

Leider mit etwas Zeitverzug schossen dann Franco, Jens und Sebastian in der Klasse H12 auf die Rennstrecke. Zusammengelegt mit der Klasse H13 und H14 ein nun sehr volles Feld von Fahrern und etwas unverständlich für die Teilnehmenden. Franco im Fiat Punto hatte wohl ein paar Schwierigkeiten in der Orientierung. Ein ausgelassenes Tor in jedem Wertungslauf und ein Hütchen machten die Platzierung auf den leider Letzten Platz unumgänglich. Jens auf Trabant - im Kombi -unter Zweitaktergeräuschen, profitierte von diesem Patzer unseres Franco und landete dadurch auf dem vorletzten Platz. Sebastian, der im Audi 50 startete, konnte im Training auch nicht so auflegen. Im ersten Wertungslauf verwies er einen wichtigen Kontrahenten jedoch mit 3 hundertstel Sekunden schon einmal hinter sich. Im zweiten Wertungslauf, nochmal alles auf eine Karte gesetzt, passierte es dann doch. Ein Hütchen fiel und somit auch der Weg auf´s Treppchen. So war es am Ende nur Platz 5.

Eine persönliche Anmerkung des Schreibenden; Höchstadt ist zwar vom Kurs ein wirkliches Erlebnis. Jedoch organisatorisch ein kleines Chaos. So warteten in brütender Hitze die Fahrer der H12/13/14 eine viertel Stunde in den Fahrzeugen auf den Start. Das Fahrerlager ist überwiegend auf unbefestigtem Grund oder auf Schotter. Das führt zu absolut verschmutzten Slicks. Auch was die Streckensicherung angeht; da ist noch sehr viel Sicherungspotential vorhanden. Die Überlegung ist da, aus diesen Gründen zukünftig diesen Slalom als Streicher im Gesamtergebnis am Jahresende in Kauf zu nehmen.