43. ADAC Clubsport Slalom des MSC Wiesau 15.09.2013 Einfach hart an der Grenze! In jeder Beziehung.

  • Posted on: 21 September 2013
  • By: InJuRo

Der gemeine (im Sinne von allgemein) Slalomfahrer achtet auf eine immer adrette Optik seines Fahrzeuges! Dies wussten der MSC Wiesau und das Regenwetter so was von zu verhindern! 

Die Zufahrt zur Slalomstrecke am Flugplatz Erbendorf war Rallye würdig. Sicher kann der Verein nichts für das Wetter, aber dieser Feldweg wäre eines SUV würdig gewesen. 

Rechtzeitig angereist, wurde die Geduld von Sebastian Müller auf eine harte Probe gestellt. Eine übervolle Klasse F8 mit 28 Fahrzeugen verschob die geplanten Startzeiten der folgenden Klassen doch erheblich. 

Als für die später startenden günstig erwies sich der Lernerfolg durch das ständige „Plopp“ der getroffenen Pylonen. Bis zur Gruppe H ließ der Regen soweit nach, dass die Fahrer bereits über Slicks nachdachten. Aber dann regnete es so gewaltig, dass sich dieses Denken erübrigte. Auch eine „Beschwimmung“ statt Begehung der Strecke für die Gruppe H wurde von den Fahrern nicht gewünscht. Bereits bei den Trainingsläufen „gurgelte“ die Streckensprecherin verdächtig und nach dem fünften Starter im ersten Lauf der Klasse H12 verstummte die Dame an der Zeitenverkündigung wegen Feuchtigkeit in der Lautsprecheranlage völlig. Die Laufzeit von Sebastian Müller war das letzte, was zu hören war und vorher bereits ein „Plopp“. 47.33 Sek + 1 Pylone im ersten Lauf ließen dem mit angereisten Sportleiter und Zeitenschreiber nichts Gutes erahnen. Auch im zweiten Lauf erklang ein „Plopp“ bei Herrn Müller und die Uhr blieb bei 46.03 Sek. stehen. In Summe reichte es zu einem knappen letzten Platz, Ohne Pylonen wäre es ein respektabler vorletzter geworden. Dabei sein ist alles und etwas Punkte gibt er trotzdem und da Tschechien nicht weit war, kam noch ein billiger Einkaufstripp in Sachen Kaffee und anderem dazu. So kann man seine Sonntage auch verbringen, oder bleibt bei Regen daheim, dann aber ohne frische Luft, ohne guten Kaffee und exzellenten Kuchen. Gefahrene 360 km = 4 Stunden, gefahrene Laufzeiten: 47sec x 3 = 2min 21sec + mehrerere Stunden Wartezeit. Hoch lebe der Idealismus! (auch der von Sport(beg)leitern auf einem Fluchplatzslalom) Ein Bild ist in der Galerie zu beachten unter „beredte Spuren“. Hintergrund Strecke mit gelbem Fahrzeug, Wiese bis Vordergrund, dazwischen Spuren vorheriger Abweichler – ein Spurende knapp neben dem bunten „Sonnenschirm“ eines Fotografen. Der ist sowas von gesprungen! Wären herrliche Bilder geworden. Unser Fotograf blieb bei Fernaufnahmen – sicherheitshalber.

Mit freundlichen Grüßen,
Das 1.NAC Web-Team