4. Frankenland Historic

  • Posted on: 15 September 2015
  • By: InJuRo

In Gedenken an unseren verstorbenen ehemaligen Sportleiter Klaus Boenigk wurde die 4. Frankenland Historik ausgetragen. Jens Räthe, der sich der Aufgabe annahm das Roadbook zu schreiben und Sebastian Müller der für das rundherum zuständig war, starteten am Samstag um 9 Uhr die Ausfahrt in die Fränkische Schweiz. Ein tags zuvor ereilter mechanischer Defekt konnte Maximilian Müller nicht davon abhalten seine Vereinskameraden zu unterstützen.

In der Planung ging schon einiges nicht so wie es eigentlich laufen sollte. Und so hielt auch der Tag eine Überraschung parat. Zum Start trafen beim Autohaus Moll dann doch noch 8 Fahrzeuge ein. Herr Fischer, Geschäftsführer des Autohaus Moll freute sich über den hohen Mercedes Anteil.  

So ging es aus Nürnberg hinaus Richtung Lauf und weiter nach Eckental. Das Feld befuhr die mit Roadbook beschriebene Strecke vorschriftsmäßig. Keiner eilte hinweg um irgendwo seine Punkte auf irgendwelchen Wertungsprüfungen zu machen. Vor Gräfenberg bogen wir in Richtung Kunreuth ab, und genossen die landschaftlich schönen Ausläufer der fränkischen Schweiz. In Weilersbach stand dann eine unvorhergesehene Baustelle in der Fahrstrecke, welche vier Tage zuvor noch nicht erkennbar war. Eine Vollsperrung mit weitläufiger Umleitung, wirft da jede Vorplanung durcheinander.  Aber dank der sehr entspannten Teilnehmer und Jens Räthe wie Maximilian Müller in den beiden Vorrausfahrzeugen, kam es zu keinerlei großen Schwierigkeiten. So wurde kurzer Hand den Einheimischen auf Schleichwegen durch den Ort gefolgt.  Das Ziel war sowieso in greifbarer Nähe.

Buttenheim, der Löwenbräu Keller stand uns mit Parkplätzen und einer großzügigen Reservierung auf der Sonnenterrasse zu Verfügung. Der Zeitplan war vollkommen im Rahmen, auch der Umstand dass die Teilnehmer sich dort selbst versorgen mussten war kein Hindernis. Im Gegenteil, die tolle Bewirtung und die rasche Essenausgabe funktionierte Tadellos. Hier sei auch ein Dank an die Familie Modschiedler gerichtet.

Re-Start dann um 13 Uhr am Biergarten. Von Sebastian Müller vor dem Re-Start angekündigt, konnte mit einem tollen Showdown an der Strecke gerechnet werden. Über kleine Nebenstraßen ging es zu den Bergrennstrecken in Teuchatz und Tiefenellern. In Tiefenellern wurde durch Maximilian Müller das Teilnehmerfeld minutiös auf die Strecke geschickt. Nein, keine Wertungsprüfung, wir hatten im Geschlängel einen Fotografen sitzen der unsere Teilnehmer ablichtete. Im weiteren Verlauf kamen uns immer wieder Teilnehmer der „scharfen“ Rallye Scheßlitz entgegen, welche auf ihren Überführungsetappen unterwegs waren. Diese Rallye sorgte am Donnerstag zuvor noch mal kurz für einen organisatorischen Schockmoment und am Samstag für eine Begegnung mit schmucken Rallye-Autos, sehr zur Freude der Ausfahrtsteilnehmer. Über den Würgauer Berg, als dritte befahrene historische Bergrennstrecke ging es in Richtung Scheßlitz.

Schloß Seehof war kurz vor Schluss noch ein Etappenziel. Um die Beine zu vertreten und sich auch einmal ein Bauwerk am Rande der Strecke anzusehen. Es kam sehr gut an wie mir scheint. Dies nutzten wir kurzer Hand um auch dort tolle Fotos zu schießen. Olly Hoppe, unser Fotograf wurde dabei ganz schön auf die Probe gestellt.

Etwas später als geplant aber immer noch im Rahmen erreichten wir das Ziel. Das Autohaus AVENTI war hier nicht nur unser Ziel, es bot auch alles zum sonnigen Finish. So hat nicht nur das Autohaus eine Attraktion mehr, auch die Teilnehmer konnten sich mal ein Foodtruck Roundup ansehen und auch probieren. Thomas Rasch und Sebastian Müller hatten hierzu mit dem Organisator der Foodtruck Deutschland, Klaus Wünsch ein RoundUp vereinbart. Sehr zu aller Begeisterung. Bei sonnigem Wetter wurden dann die Teilnehmer um 16 Uhr von Thomas Rasch, Sebastian Müller und Jens Räthe verabschiedet.

Es war eine tolle Stimmung, tolle Teilnehmer und tolle Fahrzeuge. Es freut uns, dass sich auch in so kurzer Anmeldezeit noch Besitzer schöner Fahrzeuge gefunden haben, die bereit waren trotz der vielen Stolpersteine die Ausfahrt mit ihrer Teilnahme zu bereichern und zu unterstützen. Im Ganzen war e eine feine, kleine und familiäre Veranstaltung.