2. Nürnberger ADAC Frühlingsausfahrt am 20. Mai Schon Tage vorher die Gretchenfrage: Was macht das Wetter?

  • Posted on: 25 May 2013
  • By: InJuRo

Das kommt davon! Wegen der positiven Resonanz nach der Erstveranstaltung im letzten Jahr, gab es kein Halten und eine Zweitauflage der Ausfahrt war beschlossene Sache. 

Eine andere Strecke sollte es sein, die Highlights vom Vorjahr aber einschließen, die Serpentinenstrecken vom Vorjahr (7Kehren) und natürlich Schäufele in Buttenheim beim Löwenbräu! Herzogenaurach als Startplatz bot sich an und diese Idee fand Gehör bei Stadtverwaltung und Bürgermeisteramt. 

So nahm ein Tross von 38 Fahrzeugen die Strecke unter die Räder. Vom ehemaligen Gebrauchsfahrzeug Fiat 500 bis zu englischen Nobelsportwagen war das Starterfeld bunt gemischt (siehe Bildergalerie).
 

Der Wettergott hatte ein Einsehen und es schien am Start sogar die Sonne. Nach einem zweiten Frühstück starteten die Fahrzeuge zur Etappe 1 über Forchheim und Hirschaid zu den bereits bekannten Bergstrecken. Außer den üblichen Bild- und Textfragen, verteilt über den ganzen Tag, war an den Bergstrecken je eine Gleichmäßigkeitsprüfung angesagt. Diese allerdings mit großzügiger Zeitvorgabe. Selbst die Fahrerinnen und Fahrer der drei „Sorgenkinder“ aus dem Hause Fiat haben den zugestandenen Zeitzuschlag nicht ausgeschöpft und waren zu Recht stolz auf die Leistung ihrer Schätzchen. 

Nach der Mittagspause im Gasthof Löwenbräu Buttenheim stand eine Aufgabe an, die auch für Kalorienzähler etwas Überlegung erforderte - Gibt es einen Gewichtsunterschied zwischen Cola Light und Coca Cola „normal“? Dann ging es auf reizvoller Strecke quer durch die Fränkische Schweiz. Über Burg Feuerstein, Gräfenberg, durchs Pegnitztal bis Pottenstein Zwischendurch, bei einer Schleife um Burg Gaillenreuth, kam es zum Begegnungsverkehr und jeder konnte dem anderen zuwinken. Eine zweite Schleife bei Siegmannsbrunn war eigentlich als dezenter Hinweis der Fahrtleitung auf einen etwas diffizilen Bildpunkt gedacht, brachte aber nicht den erwarteten Erfolg und wurde von etlichen Teilnehmern nicht richtig gedeutet.. 

In der Kaffeepause bei der Zimmerei Anton Hengel in Regenthal war die letzte schwere Aufgabe vorbereitet. Mit einem Lattenhammer einen Nagel mit einem Schlag möglichst weit in einen Baumstamm einschlagen. Von Nagel erschrecken bis zum völligen Versenken im Holz war alles geboten. Um zu verhindern, dass sich das Teilnehmerfeld auf der Etappe 3 in Mittelfranken zerstreut, um eine Tankstelle zu finden, wurde das Autohaus Raum, Peugeot- und Citroenhändler, in Ittling mit am Pfingstmontag geöffneter Tankstelle angefahren und auch noch für eine Frage missbraucht. 

Die weitere Fahrt über Vorra, Hohenstadt, Hersbruck und B 14 nach Nürnberg bereitete kaum Schwierigkeiten. Alle fanden zum Ziel in Merks Motor Museum. Ob mit, oder ohne Ziel-Sekt, angeboten von Frau Christine Merk, gab es im Tausch mit der Bordkarte einen Führerscheinfragebogen. Erstaunlich, welche Bandbreite an Alltagswissen für Autofahrer geboten wurde. Aber das bleibt Geheimnis der Auswertung, da nur bei Punktgleichheit die „Trefferquote“ des Fragebogens als Zünglein an der Waage herhalten durfte. Dies war bei drei punktgleichen Teams auf Rang drei auch erforderlich. Das Damenteam Dzik/Hollederer schnitt am besten ab. Deshalb für die beiden Platz drei.

Die Wartezeit bis zur Siegerehrung konnte durch einen Rundgang im Museum und einen Abendimbiss verkürzt werden. Am Schluss war es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen der Familie Bernard auf Austin Saloon und dem Alfonsteam Zitzmann/Jahn auf VW Käfer um den ersten Platz. Bei fehlerlos ausgefüllten Bordkarten und richtig beantworteter Kalorienfrage entschied der Nagel. Herr Bernard hatte den stärkeren Schlag und trieb den Nagel 2 cm tiefer ins Holz und sich und seine Familie auf den ersten Platz. Neben den Pokalen und einem Oldtimerbuch für die ersten drei Teams gab es noch einen Überraschungspreis. 

Herr Kommoss, Geschäftsstellenleiter Metropolregion Nürnberg der remax Immobilien-Gruppe, hatte für den ersten Platz einen Sachpreis gestiftet. Ein Bierwochenende im Wellnesshotel - nein falsch - anders rum - ein Wellness-Wochenende im ersten Bierhotel bei Freiung für zwei Personen. Dafür bedankt sich nicht nur die Familie Bernard! Da Herr Kommoss mit seiner Familie selbst Teilnehmer war, bleiben Fragen offen: Wie hätte er sich selbst den Preis überreicht? Vielleicht seiner Frau? Wen hätte die dann mitgenommen? Oder seinem Sohn, der gefahren ist? Nächste Generation - Enkelkinder? Fragen über Fragen! Zum Glück kam es nicht soweit.

Auf Grund des Applauses zum Schluss kam das Fahrtleitungsteam auf die (irre) Idee, im nächsten Jahr einen dritten Anlauf zu nehmen und wieder eine Ausfahrt mit dem gewissen Etwas zu gestalten - selber schuld!

Das Fahrtleitungsteam bedankt sich bei allen Teilnehmern fürs Mitmachen und die Geduld, einige Schwächen gelassen zu erdulden. Besonders bedankt es sich für einige „feedbacks“, also Tritte in den Hintern, per E-Mail. So was ist Balsam auf die gestresste Seele.

Einen Fußtritt davon als Abschluss, da darin auch die anderen Beteiligten und Helfer explizit erwähnt werden.
 

"Hallo Herr Boenigk,

besten Dank für die gelungene und sehr gut organisierte Veranstaltung, hat einfach Freude gemacht dabei zu sein. (bitte an alle Beteiligten weiterleiten)

Grüße
Martin Pollinger
Porsche 964 C2 Cabrio"

Mit freundlichen Grüßen,
Das 1.NAC Web-Team