„Ins Land der Franken fahren“ die Vierzigste mit Jürgen Schmidt am Karfreitag, den 18.04.2014 Ein Schloß! Ein Schloß! Eine weis(s)e Frau! Ein kluger Jürgen!

  • Posted on: 21 April 2014
  • By: InJuRo

Unser zweiter Vorsitzender und Gestalter auch der 40 ten Touristikfahrt „Ins Land der Franken fahren“, Jürgen Schmidt, lud zum Karfreitagsausflug des 1. NAC. 

Wie immer wurden dabei die ersten Bildpunkte der Frankenfahrt „abgearbeitet“. Treffpunkt war um 9.45 Uhr die große OMV Tankstelle in Hessdorf. 

Zum Glück groß überdacht und alles zu einer ausgesprochen christlichen Zeit. Es kamen über 20 Teilnehmer und entsprechend viele Fahrzeuge belagerten den Platz der Tankstelle, die auch der erste Stempelpunkt war. 

Pünktlich ging es bei leichtem Nieselregen und nach einer kleinen Ehrenrunde los zur Wehrkirche in Hannberg. 

Ein imposantes Bauwerk und Jürgen Schmidt erzählte viel über die Kirche und die Anlage. Da kennt er sich wirklich aus, weil er ja schon als Kind in diese Richtung vorbelastet wurde! Mit der Handhabung eines Schirms bei hässlichem Wind hatte er aber so seine Probleme (siehe Bildergalerie). Da es weiterhin regnete und ein gar grausiger Wind pfiff, ging es nach einer kurzen Inaugenscheinnahme des ehemaligen Beinhauses der Wehrkirche schnell zurück in die warmen Autos und auch flott weiter. Die Mittagspause in Neuhaus im Gasthof „Zum Löwenbräu“ erreichten wir deshalb mit reichlich Vorzeit. Ein dickes Lob an Jürgen Schmidt ob dieser gelungenen Auswahl der Gaststätte! Bierbrauerei, Schnapsbrennerei, eine feine Küche und ein kleiner Laden mit schönen Souvenirs. Da alle aufgegessen haben, hörte es auf zu regnen, der Wind legte sich und sogar die Sonne kam zum Vorschein. Ein Verdauungsspaziergang zum nahen Wasserschloss war der allgemeine Wunsch. Ein großes Teil mit richtigem Wassergraben, aber keinem rechten Fotografierpunkt für eine Übersicht. Die nächste Anlaufstelle war Adelsdorf. Dort hatte Jürgen Schmidt nicht nur eine Schlossbesichtigung organisiert, sondern gleich noch eine Führung durch den Ortskern. Sowohl die Schlossbesichtigung, als auch die Führung wurden von Frau Blum hochinteressant erläutert. Der Rundgang endete wieder im Schloßgarten bei den Schweinekobern, die bereits damals zerlegbar und wieder aufbaubar ausgeführt waren. Dem Autor und Fotografen fiel dabei an einer Seitenwand auf, dass auch vor Ikea schon falsch zusammengebaut wurde (siehe Bildergalerie). Die Kapelle mit der weißen Frau blieb uns leider verschlossen, da kein Schlüssel für das neue Schloss passte. Den Kopf mit viel neuem Wissen vollgestopft, bewegte sich der ganze Tross schön brav hinter dem Führungsfahrzeug zur nächsten Stempelstelle in Pommersfelden. Warum muss diese ausgerechnet in einem Kaffee sein? Da war es Pflicht für die NACler, dort auch eine bereits vorbereitete Kaffeepause einzulegen. Endgültig „abgefüttert“ hatten einige Teilnehmer nur noch die Wohnzimmercouch im Kopf und verabschiedeten sich. Etwa die Hälfte der Truppe, die Unerbittlichen, folgte dem Locken Jürgen Schmidts, Burgreste und Schloss in Pommersfelden in Augenschein zu nehmen. Die Burg gab es nur noch in Teilen, der Wassergraben voll Entengrütze. Dafür hat das Schloss einen umgehauen! Solch eine Anlage in einem nicht zu großem Ort! Da eine Besichtigung nicht möglich war, hielt sich die Besuchszeit im Rahmen. Eine genauere Begutachtung des Schildes im Rasen, recht klein geschrieben stand da: „Rasen nicht betreten“, eine kurze Entlastung im Gewölbekeller und dann wurde beschlossen, Höchstadt auch noch abzustempeln. Da es schon fast Zeit zum Abendessen war, konnte man die Stempelstelle doch nicht ungestraft davon kommen lassen! Also saugte sich der endgültig harte Kern am Stammtisch fest und nahm noch eine Kleinigkeit zu sich. Dann war wirklich Ende der Veranstaltung, wobei ein harter Kern des harten Kernes im Kreisverkehr in Höchstadt noch verdächtigerweise nicht Richtung Autobahn rotierte, sondern vorher bereits Richtung Neustadt/Aisch abzweigte, ohne Ankündigung! Ist doch in Neustadt/Aisch auch ein Stempelpunkt! Ein Schelm, wer schlimmes dabei denkt, aber so fahren Oldietreter ihren Punktevorsprung heraus - war der erste Gedanke! Man sollte der eigenen schmutzigen Fantasie kein Gehör schenken. Eine „Reschersche“ zwei Tage später ergab jedoch, dass nur noch etwas spazieren gefahren wurde.

Als Resümee bleibt zu sagen: Es war ein toller Tag! Schöne Streckenführung, die Wehrkirche zählte für drei normale Kirchen und tolle Schlösser an/in Orten, wo man sowas nie erwartet hätte. Die Lokalitäten bestens ausgewählt und alle Teilnehmer folgsam bis zum Schluss. HERR Jürgen Schmidt! - das macht dir so schnell keiner nach! Da kann man sich nur in allerschärfster Form bedanken. DANKE!

Bilder wie gewohnt zu finden in unserer Galerie. 

Mit freundlichen Grüßen,
Das 1.NAC Web-Team